Wurzeln des Überlebens

Wurzeln des Überlebens

Ein Film von Bertram Verhaag

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Man schützt nur das, was man liebt! Diese einfache Erkenntnis ist der Inhalt des Films.
1950 gab es 2 Millionen Bauernhöfe. Viele Hände, die sich um das Land und unsere LEBENSmittel kümmerten. Heute sind es gerade mal 300.000 Betriebe, die zudem oft als Nebenerwerb geführt werden. Da gibt es kaum mehr Menschen, die sich um unsere Kulturlandschaft und unsere Agri-Kultur kümmern können. 

Mit dem Sterben der Bauernhöfe starb auch sehr viel Wissen; Wissen, wie man den Boden gesund und fruchtbar erhält – ohne Kunstdünger; Wissen, wie Saatgut – ohne Herbizide und Pestizide gedeiht; Wissen, mit welcher Nahrung die Tiere gesund bleiben – ohne Antibiotika….
Wir zeigen in unserem Film „Wurzeln des Überlebens“ einen Reigen von Menschen, die das Wissen um biologischen Anbau nicht nur praktizieren, sondern voranbringen. Fünf Bauern öffnen uns ihren Hof: Präparate Herstellung bei biologisch-dynamischem Anbau, muttergebundene Kälberhaltung, Zweinutzungshühner, Agroforestrie und die Zucht und Archivierung von 3000 Tomatensorten. 

Damit wir aber nicht vergessen, dass es in vielen Bereichen schon 5 vor 12 ist, durchwebt den Film eine Ballade von Franz Hohler: „DER WELTUNTERGANG“. In ihr wird erläutert, wie durch das Verschwinden eines winzig kleinen Käfers auf einer winzig kleinen Südseeinsel der gesamten Menschheit der Weltuntergang droht.

Dieser Film ist auch eine Herausforderung. Vielen Menschen ist die Arbeit mit Präparaten oder die Einbeziehung von kosmischen Kräften für die Produktion von gesunden Lebensmitteln fremd und sie tun sie als spirituell oder esoterisch ab. Unsere Herausforderung lag darin, diese „Zweifler“ mit der Sprache der Protagonisten und der Bildsprache des Films näher an diese Form der Landwirtschaft heranzuführen. Die höchste Form der Landwirtschaft hat den Leitsatz: Den Boden besser zu hinterlassen als er vorgefunden wurde.

Sprache
Deutsch
Genre
Dokumentarfilm
Land
Deutschland
Jahr
2021
Regie
Bertram Verhaag
Schauspieler
Willi Lenik, Erich Stekovics, Mechthild Knösel, Christoph Simpfendörfer, Karl Schweisfurth, Josef Braun
Produktion
DENKmal-Film Verhaag GmbH
Länge
98 Minuten
FSK Film
0 Jahre
FSK Trailer
0 Jahre

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